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Herzlich willkommen im Pressebereich vom FichtelgebirgsStrom.

Sie finden hier einige ausgewählte Presseberichte, Bildmaterial und Publikationen. Für Fragen und Interviewwünsche stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, bitte kontaktieren Sie hierzu Benedikt Wagner: b.wagner@sww.com
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Der Bayerische Rundfunk und die ARD berichten: Bio-Strom aus Franken - Wunsiedel als Energievorbild

Bericht des BR vom 11.03.2016 aus der Frankenschau

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SWW Wunsiedel GmbH und ZEF GmbH bieten ab Anfang März 2016 den FichtelgebirgsStrom an

WUNSIEDEL. „Je mehr Strom dort verbraucht wird, wo er erzeugt wird, desto besser“, sagt Marco Krasser, Geschäftsführer der SWW Wunsiedel GmbH und der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH (ZEF). Diese Überzeugung habe ihn zur Konzeption des Produkts FichtelgebirgsStrom geführt. Dahinter verbirgt sich dezentral in der Region erzeugter und für die Region hergestellter Strom aus erneuerbaren Quellen. Zu beziehen ist er seit 1. März dieses Jahres.

Sieben Photovoltaikanlagen, zwei Biomasse-Heizkraftwerke und ein Windrad erzeugen bereits grüne, dezentrale und regionale Energie für den FichtelgebirgsStrom. Darunter befinden sich auch Erzeugungsanlagen die durch Bürgerbeteiligungsprojekte finanziert wurden. Das stärkt die Akzeptanz in der Region, da nicht Großkonzerne davon profitieren, sondern die Bürger vor Ort. Natürlich werden in naher Zukunft noch weitere Anlagen in den Erzeugerkreis des FichtelgebirgsStroms aufgenommen. Ziel ist die Schaffung eines regionalen Marktplatzes für Energie, erklärt Benedikt Wagner (Projektleiter des FichtelgebirgsStrom)

Für Krasser wird die Energiewende nur dann funktionieren, wenn man mehr und mehr auf regionale Kreisläufe setzt. Das Produkt FichtelgebirgsStrom sei Ausdruck dieser Philosophie, denn damit kommt die elektrische Energie aus der „Nachbarschaft“ und muss nicht über hunderte von Kilometern, etwa von Windparks an der Nordsee, transportiert werden. „Wir lösen damit ein Hauptproblem bei der Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung“, sagt Krasser.

Doch der regionalen Direktvermarktung (direkt vom Erzeuger zum Endkunden) stehen noch viele Hürden bevor - beispielsweise das Doppelvermarktungsverbot im EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) oder die Abschaffung des Grünstromprivilegs. Lassen sich Anlagenbetreiber ihren Strom nach dem EEG  vergüten, so dürfen sie den Strom nicht als „Ökostrom“ vermarkten (Doppelvermarktungsverbot im EEG). Strom aus Wind, Sonne oder Biomasse, den die Betreiber ins öffentliche Netz einspeisen, verliert dann seine „grüne Herkunft“ und wird zu sogenanntem „Graustrom“.

Eine weitere Fördermöglichkeit für Ökostrom ist die Stromsteuerbefreiung. Diese ist möglich, wenn Strom „in räumlicher Nähe“ zur Erzeugungsanlage vom Endkunden verbraucht wird. Aber auch diese Fördermöglichkeit soll wegfallen – sogar sehr wahrscheinlich rückwirkend zum 01.01.2016, da das Bundesfinanzministerium eine Änderung des Stromsteuergesetztes plant.

Neue Pfade beschreiten

Trotz alledem geben sich die SWW GmbH und die ZEF GmbH – so wie viele andere Versorger - nicht geschlagen und beschreiten neue Pfade, um Bürgern ihren grünen und regional erzeugten Strom anbieten zu können. „Wir ebnen heute bereits den Weg für die nachhaltige, saubere und grüne Energieerzeugung und -vermarktung der Zukunft, also nach Auslaufen des EEG“, so Marco Krasser. Die FichtelgebirgsStrom-Gemeinschaft kümmert sich zugleich um den Absatz der erzeugten Mengen sowie um den Bedarf ihrer Kunden und sorgt somit für eine ausgeglichene Energiebilanz.

Sollte wider Erwarten der erzeugte Strom nicht ausreichen, so wird zu 100 % grüner Strom zugekauft. Wird mehr Strom erzeugt, als verbraucht wird, wird der Überschuss an der Börse verkauft.

Bereits zehn Erzeugungsanlagen sind in der FichtelgebirgsStrom-Gemeinschaft integriert. Wir vermarkten den Strom über unseren Direktvermarkter die Lumenaza GmbH. Die Anlagenbetreiber erhalten eine Vergütung nach dem Marktprämienmodell des EEG.

Herkunftszertifikate

Um den erzeugten Strom auch wirklich als „Öko- oder Grünstrom“ an die Kunden verkaufen zu können, gehen die SWW und die ZEF den rechtlich vorgegebenen Umweg.

Zunächst wird der gesamte erzeugte Strom aus den Anlagen der Erzeugergemeinschaft ins öffentliche Netz eingespeist und nach EEG vergütet. Diese Menge wird in einem separaten Topf (dem sogenannten „Bilanzkreis“) verwaltet. Aus exakt diesem Topf kauft die SWW GmbH die identische Strommenge wieder zurück.

Jetzt besitzt die SWW GmbH zwar dieselbe Menge an Strom, welche auch eingespeist wurde, dieser Strom hat jedoch durch die EEG-Vergütung seine Grünstromeigenschaft verloren. Um diesen Strom jetzt als Ökostrom verkaufen zu können, muss die SWW GmbH für jede einzelne Kilowattstunde ein „Grünstromzertifikat“ (genannt Herkunftsnachweis) zukaufen – so will es das EnWG § 42 (Energiewirtschaftsgesetz).

Diese Zertifikate werden getrennt von der Strommenge gehandelt. Es gibt ein Register der Herkunftsnachweise, welches beim Umweltbundesamt geführt wird. Jeder Herkunftsnachweis ist nur einmalig gültig und wird dort entwertet.

Produkt von SWW und ZEF

Vermarktet wird der FichtelgebirgsStrom gemeinsam von der SWW Wunsiedel GmbH und der ZEF GmbH, die damit ein ganzes Paket an Anforderungen erfüllen. Zum einen ist das Produkt umwelt- und klimaverträglich, weil es ausschließlich aus Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen stammt. Außerdem befinden sich alle diese Anlagen im Fichtelgebirge. Krasser: „Beides zusammen garantiert ein gutes Gewissen und hohe Versorgungssicherheit.“ Zudem habe man Sicherungsmaßnahmen eingebaut, die unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen an den Strombörsen machen.

Die Liste der Vorteile ist damit aber laut Krasser noch nicht vollständig. „Bei unserem neuen Produkt verbleibt die gesamte Wertschöpfung vor Ort – von der Erzeugung bis zum Vertrieb.“ Damit werde ein Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Fichtelgebirge geleistet und werde die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger erhöht.

Darüber hinaus wird über ein Internetportal der Marktplatz-Gedanke umgesetzt. Sowohl die Kunden als auch die Besitzer der Erzeugungsanlagen des FichtelgebirgsStroms erhalten einen Zugang. Darüber können sie den Energiefluss von der Produktion jeder einzelnen Kilowattstunde bis zur Abnahme des Stroms verfolgen.

Ökostrom-Tarif günstiger als Tarife vieler Grundversorger

Zudem weist Krasser darauf hin, dass auch finanziell betrachtet alles für den Fichtelgebirgsstrom spricht. Dessen Preis werde in vielen Teilen der Region Fichtelgebirge günstiger als die Tarife des dortigen Grundversorgers sein. Für Kunden im Versorgungsgebiet der SWW Wunsiedel wird es preislich betrachtet keinen Unterschied zum Tarif WUN Family der SWW geben.

Die umfangreichen Service-Leistungen der SWW inklusive einer für Kunden kostenlosen Energieberatung können auch die künftigen Bezieher des FichtelgebirgsStroms in Anspruch nehmen. „Das Produkt gehört für uns zur aktiven Gestaltung unserer Energiezukunft“, sagt Krasser. Es sei gedacht für alle, die Wert legen auf verträgliche, regenerative und regionale Stromerzeugung.

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SWW als Impulsgeber und Berater der EU

Die Weichen für ein revolutionäres, neues Energie-Zeitalter in der Europäischen Union sind gestellt: Statt auf Kohle- und Atomkraftwerke wolle man künftig auf eine dezentrale Versorgung mit regenerativen Energiequellen setzen. Zur Erarbeitung der dafür nötigen Richtlinien holte sich der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) nun einen Energiewende-Experten nach Brüssel – den Geschäftsführer der SWW Wunsiedel GmbH, Marco Krasser.

Marco Krasser (links) Geschäftsführer der SWW GmbH und ZEF GmbH als Berater in Brüssel

Intelligente Netz- und Speichertechniken, dezentrale Stromproduzenten und Haushalte, die regenerativen Strom nicht nur verbrauchen, sondern auch selbst erzeugen oder speichern können: Was bisher für viele der 350 EWSA-Mitglieder visionäre Denkansätze waren, ist in der Festspielstadt Wunsiedel bereits heute Wirklichkeit.

Es war Lutz Ribbe, einer der führenden Köpfe des Ausschusses, der in der Diskussion um künftige Richtlinien zur Umsetzung der Energiewende auf Expertenrat aus Oberfranken setzte. Er lernte den SWW-Geschäftsführer beim Aufbau einer Energiepartnerschaft zwischen Wunsiedel und dem polnischen Lady kennen und war von dem Wunsiedler Weg – „Energie“ stark beeindruckt. So kam es, dass Krasser gebeten wurde, dem EWSA das Energiedesign der SWW Wunsiedel GmbH zu präsentieren.

Dass die Umsetzung der Energiewende in Wunsiedel so beispiellos funktioniert, liegt zum einen natürlich am Engagement des visionären SWW-Geschäftsführers, der seit Jahren Kontakte zu Energie-Experten aus Politik und Wissenschaft aufbaut sowie die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen vorantreibt. Zum anderen tragen auch Bürgermeister Karl-Willi Beck und der gesamte Stadtrat zum Gelingen bei – stehen sie doch voll und ganz hinter den Projekten des Energieversorgers.

Für Ribbe steht nicht erst seit der zweitägigen Anhörung in Brüssel fest, dass die Erfahrungen aus Wunsiedel sich auf ganz Europa übertragen lassen. Er sieht im Wunsiedler Weg ein Paradebeispiel, wie der Energiemarkt der Zukunft aussehen könnte. Auch der Referatsleiter der Fachgruppe Energie der Europäischen Kommission Jan Panek zeigte sich begeistert: „Es müsste mehr Wunsiedels in Europa geben.“
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Staatsministerin Ilse Aigner zu Besuch

Besuch der Staatsministerin Ilse Aigner bei der SWW Wunsiedel GmbH und WUN Bioenergie GmbH

Die SWW Wunsiedel GmbH und C.A.R.M.E.N. e.V., die bayerische Koordinierungsstelle für nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien, laden zu einer praxisorientierten Informationsveranstaltung mit Ausstellung unter dem Motto: „Modellregion Energieversorgung 4.0 - so geht Energiewende im Gleichschritt mit Industrie 4.0“ ein.

Neben den beiden Veranstaltern stellen sich Firmen wie Siemens oder Areva, aber auch bayerische Hochschulen und Forschungseinrichtungen (Uni Bayreuth, FAU Erlangen-Nürnberg, TH Hof sowie ZAE Bayern und mehrere Fraunhofer Institute) den Fragen der Besucher und zeigen Exponate, mit denen es gelingen kann, die vielschichtigen Herausforderungen der Energiewende gemeinschaftlich zu meistern.

Ausgehend von der SWW Versorgungsroadmap „WUNsiedler Weg – Energie“ entsteht derzeit eine landkreisübergreifende Kooperation zur Realisierung einer „Modellregion Energie 4.0“, welche die Kompetenzen in den Bereichen Wasser, Abwasser und erneuerbare Energien mit der Intelligenz moderner Informationstechnologien bündeln wird.
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Ministerpräsident Horst Seehofer eröffnet ein Biomasse Heizkraftwerk der WUN Bioenergie GmbH

Ministerpräsident Seehofer bei der Eröffnung eines Biomasse Heizkraftwerkes in Wunsiedel
 

Keimzelle regionaler Energieversorgung: Die WUN Bioenergie GmbH weiht das neue Biomasseheizkraftwerk offiziell ein.

„Diese Anlage erfüllt alle Anforderungen an eine zukunftsfähige, nachhaltige Energieversorgung“, sagt Wolf Christian Küspert, einer der beiden Geschäftsführer der WUN Bioenergie GmbH, einer Tochter der SWW Wunsiedel GmbH. Die Rede ist vom neuen Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) mit angeschlossenem Pelletwerk in Holenbrunn, das bereits seit Dezember 2011 in Betrieb ist und am 05.03.2012 offiziell eingeweiht wird. Die Festrede hält Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Was Küspert meint, ist das innovative Konzept: Die Anlage erzeugt aus Biomasse Strom und Wärme, wobei Letztere in Form von Pellets speicherbar gemacht wird. 14.000 Tonnen Holzhackschnitzel aus heimischen Wäldern sollen jährlich im BMHKW eingesetzt werden. Daraus entstehen ca. 6 Millionen Kilowattstunden Strom, die zusammen mit rund 9,6 Millionen Kilowattstunden aus einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk ins Netz eingespeist werden.

Die Gesamtmenge reicht aus, um das BMHKW autark zu betreiben und ca. 3.600 Durchschnitts-Haushalte mit elektrischer Energie zu versorgen. Quasi als „Abfall“ entstehen außerdem pro Jahr etwa 16 Millionen Kilowattstunden Wärme, mit der Holzspäne für die Fertigung von 30.000 Tonnen Pellets getrocknet werden.  Mit dieser Strategie habe man eine Lösung für das wesentliche Problem erneuerbarer Energien gefunden, nämlich die Speicherung, sagt Küspert. Die Pellets seien quasi „kalte Fernwärme“: leicht zu transportieren genau dann einsetzbar, wenn man sie braucht. Das geschieht bereits in der Dorfheizung Breitenbrunn, einem Heizwerk mit angeschlossenem Nahwärmenetz, aus dem ca. 5.000 Haushalte ihre Heizenergie beziehen. Weitere Anlagen dieser Art sowie Heizungen für die Industrie und öffentliche Einrichtungen werden laut Krasser folgen.

Das BMHKW sei insofern eine Keimzelle der künftigen regionalen Energieversorgung. Natürlich funktioniere das nur, weil sowohl die Holzhackschnitzel für das BMHKW als auch die Späne für die Pellets aus der Umgebung kommen, sagt Marco Krasser, ebenfalls Geschäftsführer der WUN Bioenergie sowie Geschäftsführer der SWW Wunsiedel. Lieferant ist die GELO Holzwerke GmbH aus Weißenstadt, die dafür ausschließlich auf Restholz und Nebenprodukte der Holzverarbeitung zurückgreift. Krasser: „Wir machen uns so dank Energie aus eigenen Quellen immer unabhängiger von den Energiemärkten. Man könne sich Wunsiedel und Umgebung als virtuelles Kraftwerk vorstellen, das Energie für die Region erzeugt, aber auch urbane Zentren beliefern werde. „Unserer Meinung nach ein Vorbild für viele ländlich strukturierte Räume“, betont Krasser.

Für Karl-Willi Beck, den Ersten Bürgermeister von Wunsiedel, ist das Biomasseheizkraftwerk „ein Stück realisierte Energiewende“. Zwar würden viele Rahmenbedingungen von der Bundes- oder Landespolitik gestaltet, aber gehandelt werden müsse immer lokal. Gerade eine nachhaltige Energieversorgung verlange das, weil die nur mit vielen kleinen dezentralen Einheiten möglich sei. Das BMHKW in Holenbrunn sei aus der Grundidee des Public-Private-Partnership entstanden. Die SWW Wunsiedel steuerte das Know-how in Sachen erneuerbare Energieerzeugung bei, die GELO Holzwerke den Rohstoff und ihr Wissen rund um den Energieträger Holz. „Umgesetzt worden ist das Projekt mit „Mut und kalkuliertem Risiko“, meint Beck. Entscheidend für den Erfolg sei es zudem, zum einen die Bürgerinnen und Bürger einzubinden sowie zum anderen den Nutzen für die Region zu maximieren. Beck: „Dieser Nutzen ist groß, denn durch unsere Investitionen erhöhen wir die Wertschöpfung in der Region, was vorhandene Arbeitsplätze sichern hilft und zum Teil neue schafft.“

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